


Die Gartenanlagen bieten Einblicke in die unterschiedliche Nutzung des Außengeländes
der Burg Kronberg im Laufe von Jahrhunderten. Hier bleibt nichts auf Dauer
so wie es ist. Es grünt und blüht - nicht nur Kraut, sondern auch Unkraut.
Nie kommt Langeweile auf, denn immerhin umfasst das gesamte Burgareal 18.000
Quadratmeter Fläche. „Packen wir's an!” lautet somit die Devise
der Mitglieder des Arbeitskreises - vereinsintern kurz und prägnant „Grüngruppe” genannt.
Im gesamten Burggelände muss ständig nachwachsender Wildwuchs beseitigt werden.
Darüber hinaus gilt es, den „Prinzengarten” – ein Grüngarten,
der zum Lustwandeln einlädt – mit seinen Blumenbeeten, Rasenflächen, Buchs-baumhecken,
in Form geschnittenen Eiben sowie die Wege instand zu halten. Oder im „Lehrergarten” schon
vor Jahrhunderten gebräuch-liches Pflanzwerk, Obst Kräuter und Gemüse zu
ziehen. Eben wie der Lehrer, der damals auf der Burg seine Wohnung hatte.
Und der Eiben-hain im Norden der Burg ist zwar nicht groß, aber in seiner
Art in Deutschland einmalig. Er steht seit 2009 unter Naturschutz.